DEPI Förderfibel 2015
Förderfibel vom Deutschen Pelletinstitut

Rechenbeispiele MAP + Zusatzförderung

Pelletkessel mit Pufferspeicher

Komponenten

Förderung

Pelletheizung
(15 kW)

3.000 €

Pufferspeicher

500 €

Zusatzförderung
(+20%)

700 €

Investitionszuschuss Heizungsoptimierung

600 €

Gesamt

4.800 €

Pelletkessel mit Pufferspeicher und Solaranlage

Komponenten

Förderung

Pelletheizung
(15 kW)

3.000 €

Pufferspeicher

500 €

5 Solarkollektoren (12 m2)

2.000 €

Kombinationsbonus Pellets und Solar

500 €

Zusatzförderung
(+ 20%)

1.200 €

Investitionszuschuss Heizungsoptimierung

600 €

Gesamt

7.800 €

+++ Modernisierungsoffensive im Heizungskeller +++ Bundesregierung erhöht 2016 Fördermittel für Pelletheizungen um 20% +++ 

Fördermittel für Pelletheizungen

Die Bundesregierung fördert über das Marktanreizprogramm (MAP) die Installation neuer Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien mit Investitionszuschüssen. Gefördert werden Solarthermieanlagen, Biomasse-Heizungen, darunter auch Pelletheizungen, und Wärmepumpen. Die Förderung von Pelletheizungen beläuft sich ab dem 1. April 2015 auf 80 Euro je kW. Gültig ist die Förderung für Kessel bis 100 kW Nennwärmeleistung. Für größere Heizanlagen in Mehrfamilienhäusern und Gewerbe können also bis zu 8.000 Euro Zuschuss gewährt werden. Für Ein- und Zweifamilienhäuser greift die Mindestförderung von 3.000 Euro, bei einer Pelletheizung inkl. Pufferspeicher sind es 3.500 Euro. 

In Kombination mit einer Solarthermieanlage erhalten Sanierer noch mehr Fördermittel. Die Installation eines Pellet-Kaminofens mit eingebauter Wassertasche wird mit einem Zuschuss von mindestens 2.000 Euro im Neubau und mindestens 3.000 Euro im Gebäudebestand unterstützt. Unter folgendem Link finden Sie eine Übersicht zu den Fördermöglichkeiten bei der BAFA. 

Marktanreizprogramm Erneuerbare Wärme der BAFA

 

Ab 1.1.2016 bis 31.12.2018: 20% Zusatzförderung zum MAP + 600 Euro Investitionszuschuss

Mit dem Anreizprogramm Energieeffizien (APEE) der Bundesregierung gibt es seit dem 1. Januar 2016 und für die Dauer von 3 Jahren weitere staatliche Zuschüsse. Dieser MAP-Zusatzbonus wird nur für den Austausch alter, ineffizienter Heizungen gewährt. Die MAP-Förderung wird pauschal um 20% aufgestockt, heißt für eine Pelletheizung gibt es damit bis zu 9.600 Euro, die Mindestförderung steigt auf 3.600 Euro, beim gleichzeitigen Einbau eines Pufferspeichers auf 4.200 Euro. Zusätzlich erhalten Sanierer 600 Euro Investitionszuschuss für die Optimierung ihrer neuen Heizungsanlage. 

Voraussetzung für die zusätzliche Förderung ist, dass ein alter Öl- oder Gaskessel (keine Brennwert- oder Brennstoffzellentechnologie) gegen eine Heizung mit Erneuerbaren Energien getauscht wird und alle erforderlichen Optimierungsmaßnahmen an der neuen Heizung durchgeführt werden (hydraulischer Abgleich, Optimierung der Heizkurve etc.). Die Zusatzförderung wird zusammen mit den MAP-Anträgen beantragt. 

 

Neben den Zuschüssen aus dem Marktanreizprogramm gibt es verschiedene Förderprogramme der Bundesländer.

Link zu den Förderprogrammen der Bundesländer

 

Die KfW-Förderbank vergibt zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse für den Einsatz erneuerbarer Energien und energieeffizientes Sanieren.

Link zu den Fördermöglichkeiten der KfW-Förderbank