• Rohmaterial Sägespäne & Herstellung Holpellets / Pelletierung
  • Absiebung Holpellets am Ende der Pelletproduktion, fertige Sackware Holzpellets

Pelletherstellung: Vom Span zum Holzpellet

Getrocknete Holzspäne sind der Ausgangsstoff für die Herstellung von Pellets. Als Rohstoff dient zum einen Sägerestholz (Holzspäne, Hobelspäne oder Hackschnitzel), das in Sägewerken als Koppelprodukt anfällt. Um Produktionsschwankungen der Sägeindustrie auszugleichen, sind Produzenten zum anderen dazu übergegangen, auch Rundholz, so genanntes Industrieholz, zu verarbeiten. Dieses wird entrindet und zerkleinert, sodass es wie das Sägerestholz als Vorprodukt für die Pelletproduktion zur Verfügung steht. 

In der Trocknung wird den weiter zerkleinerten Spänen Wasser entzogen. Ein Wassergehalt von unter 10 Prozent erklärt auch, warum Holzpellets im Vergleich zu Scheitholz so viel effizienter sind. 

In den Pelletpressen wird der "Spänekuchen" durch eine Stahlmatrize, ähnlich einem Fleischwolf oder Nudelsieb, gepresst. Hohe Temperaturen sowie hoher Druck sorgen dafür, dass das holzeigene Lignin, das für die Festigkeit im Pflanzengewebe verantwortlich ist, verflüssigt wird. Mit dem anschließenden Abkühlen härtet das Lignin wieder aus, und die Pellets erhalten die gewünschte Festigkeit.

Beim nun folgenden Absieben wird Staub entfernt, bevor die Holzpellets in Silos zwischengelagert werden. Von hier aus werden sie entweder in Säcken verpackt oder als lose Ware in Lkw verladen.

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Schema Produktionsvorgang Holzpellets, einzelne Produktionsschritte