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Energiepreisbremse für Brennstoffe wie Pellets
Auch Haushalte, die mit Pellets, Briketts, Flüssiggas oder Öl heizen, werden rückwirkend finanziell entlastet. Das verabschiedete die Regierung nach vorangegangenen Verhandlungen zwischen den Koalitionsfraktionen. Bis zu 2.000 Euro pro Privathaushalt sind als Hilfe vorgesehen. Für die Beantragung muss eine Rechnung, die bis zum 1. Dezember 2022 erstellt wurde, eingereicht werden.
Der Preis für Pellets wird auf das Doppelte des Vorjahresdurchschnitts gedeckelt. Bis zu dieser Grenze müssen Kunden die Verteuerung alleine tragen – alles, was darüber hinausgeht, nur zu 20 Prozent. Den Rest übernimmt der Staat. Ausgezahlt wird der Betrag von der jeweiligen Landesregierung. Es gilt eine Bagatellgrenze von 100 Euro. Für den geplanten Härtefallfonds werden 1,8 Milliarden Euro bereitgestellt.
Haushalte, die mit Holzpellets heizen und den Zuschuss der Energiepreisbremse der Bundesregierung in Anspruch nehmen möchten, müssen sich weiter gedulden. Bislang können nur in Berlin Anträge gestellt werden.
Quelle: DEPV